Großlage Kronenberg

...im Anbaugebiet Nahe

Das Anbaugebiet Nahe nimmt mit 4.221 Hektar flächenmäßig zwar nur einen eher kleinen Anteil der deutschen Rebfläche ein, jedoch zählt es aufgrund der geologischen Vielfalt seiner Böden fraglos zu den interessantesten Regionen überhaupt. Die Weinberge erstrecken sich vom südlichen Rand des Rheinischen Schiefergebirges bis in die Nahe- Seitentäler von Alsenz und Glan. An der Unteren Nahe findet man zwischen Wallhausen und Bingerbrück devonisches Gestein. Es handelt sich um Phylitte, Grünschiefer und Quarzite der metamorphen Vorsoonwald-Serie. Im überwiegenden Teil der Naheregion prägen rote Konglomerate und Sandsteine des Oberrotliegenden die Weinbergsböden. In der Gegend um Monzingen sind die Konglomerate mit hohen Anteilen von blauem und rotem Schiefer durchsetzt.

Außergewöhnlich sind die hochgeschleppten Schollen karbonischen Ursprungs bei Niederhausen. Die Vulkanverwitterungsböden zwischen Bad Münster und Schloßböckelheim bilden seit alters her ein Zentrum des Riesling-Anbaus an der Nahe. Desweiteren treten in fast allen Gemarkungen sowohl tertiärzeitliche Ablagerungen des Mainzer Beckens mit Meeressanden und Kiesen als auch quartiärzeitlicher Terrassenschotter mit Löß und Lößlehm bodenbildend auf. Interessant ist die bis vor einigen Jahren kaum bekannte Tatsache, dass es an der Nahe bereits vor hundert Jahren eine Art Lagenklassifikation gab, die sich an der Grundsteuer der jeweiligen Parzelle orientierte. Sie gliederte sich in drei Stufen: 15-120 Silbergroschen für die einfache Kategorie, 150-240 Silbergroschen für die Mittelklasse und 360 -600 Silbergroschen für die Spitzenlagen. Die Ergebnisse wurden im Jahr 1901 in einer „Nahe-Weinbaukarte für den Regierungsbezirk Coblenz“ dokumentiert, worauf die wenigen dunkelrot eingefärbten Spitzenlagen deutlich zu erkennen waren. Diese Nahe-Karte schlummerte lange im Verborgenen, bis sie Mitte der 90er Jahre von den Prädikatsweingütern der Nahe wieder entdeckt und neu aufgelegt wurde. Sie machten sich obend rein die Lehren dieser historischen Karte zu eigen und beschlossen strikte Selbstbeschränkungen: In ihrem Lagen-Statut von 1997 legten sie unter anderem fest, dass zukünftig nur noch Rieslingsweine aus den besten Weinbergen mit Lagenbezeichnung angeboten werden dürfen. Umgekehrt heißt dies, dass alle anderen Rebsorten, selbst die mittlerweile so populären Burgundersorten, ohne Lagenbezeichnung vermarktet werden müssen, selbst wenn sie in einer der „Grand-Cru-Lagen“ angepflanzt sein sollten. Darüber hinaus müssen die stets handgelesenen Trauben in jeder Qualitätsstufe von deutlich höherer Güte sein als es das Gesetz verlangt und die Erträge dabei extrem niedrig bleiben.





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